Sabine Petersen - Coaching + Training

Mobbing-BetroffeneTipps für Betroffene

Statt des Begriffes „Mobbing-Opfer“ verwende ich die Bezeichnung Mobbing-Betroffene. Ein Opfer ist in seiner Rolle meist festgeschrieben, eine betroffene Person kann etwas tun, um die Situation für sich zu verbessern. Was können Sie tun?

Lösen Sie Konflikte möglichst früh bzw. setzen Sie zeitig Grenzen. Je stärker sich ein Konflikt aufgebaut hat, desto schwerer ist er zu lösen.

  • Suchen Sie Verbündete. Lassen Sie es nicht zu, dass man Sie isoliert
  • Nehmen Sie Hilfe in Anspruch. Dies können FreundInnen, der Betriebsrat, Arzt / Ärztin, Psychologe oder BeraterIn sein
  • Holen Sie rechtlichen Rat ein. Bevor Sie aber die ersten juristischen Schritte einleiten, sollten Sie genau abwägen, ob dies für Sie einen nachhaltigen Gewinn bringt
  • Vermeiden Sie unbedingt Kurzschluss-Reaktionen (aggressive Ausbrüche, Gegenschläge, vorzeitige Kündigung)
  • Legen Sie ein Mobbing-Tagebuch an (Ereignisse, Datum, Uhrzeit, beteiligte Personen, Zeugen). Dies kann Ihnen im Gespräch mit dem / der Vorgesetzen oder in einer rechtlichen Auseinandersetzung später helfen
  • Stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein. Mobbing zielt darauf ab, Sie zu schwächen, wirken Sie dem durch Weiterbildung, Freizeitbeschäftigung etc. entgegen
  • Achten Sie verstärkt auf Ihre Gesundheit und Ihre persönlichen Kontakte
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